Entwicklungsstrategie

Die vier Kommunen der Börderegion haben im April 2015 mit der Durchführung eines solchen Regionalmanagements für den Zeitraum bis zum Jahr 2020 begonnen. In diesem Zeitraum sollen Maßnahmen und Projekte entwickelt werden, mit denen die Lebensqualität in der Region gesteigert und die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft verbessert werden können.

Dieser Zusammenarbeit liegt eine Entwicklungsstrategie zugrunde, die von den regionalen Akteuren gemeinsam erarbeitet worden ist. Die Säulen dieser Strategie sind:

Erprobung neuer Formen regionaler Kooperation

Die vorhandenen administrativen Grenzen und unterschiedlichen räumlichen Zuschnitte von Kultur, Bildungs- und Sozialeinrichtungen sollen durch neue Formen der Zusammenarbeit und Steuerung überwunden werden.

Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung

Die Auswirkungen des demografischen Wandels sollen durch Kompensations- und Anpassungsstrategien abgemildert werden. Erschließung bürgerschaftlichen und unternehmerischen Engagements Bürger und Unternehmer aus allen gesellschaftlichen Bereichen sollen in die zukunftsgerichtete Entwicklung der Börderegion einbezogen werden.

Sicherung und Verbesserung der Lebensqualität

 Durch die Entwicklung der Dörfer, Stärkung der Versorgungsstrukturen und die Aufwertung von Freizeit- und Erholungsangeboten soll Wohn- und Lebensqualität in der Börderegion verbessert werden.

Aufwertung der Kulturlandschaft

 Unter Berücksichtigung und Abstimmung der Erfordernisse der Landwirtschaft, des Naturschutzes und der Freizeitnutzung sollen Naturraum und Kulturlandschaft entwickelt und aufgewertet werden.

Steigerung der wirtschaftlichen Attraktivität

 Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie eine positive Wirtschaftsentwicklung stellen die Grundlage einer erfolgreichen Regionalentwicklung dar und sollen daher und sollen daher durch eine Steigerung der Attraktivität der Börderegion für Unternehmer langfristig gesichert werden.