Konzeptentwicklung

Im August 2005 wurde der Börderegion erstmals die Förderzusage zur Erstellung eines "Intergrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts" (ILEK) überreicht. Dies war der Auftakt und Beginn eines Kooperationsprozesses, in dem die Kommunen Sehnde, Hohenhameln, Algermissen und Harsum gemeinsam mit einer Vielzahl von Personen aus Vereinen, Ehrenamtlichen, Verbänden und Unternehmen bis heute für die aktive Gestaltung und Entwicklung der Börderegion zusammenarbeiten.

Wichtige Meilensteine im gemeinsamen Entwicklungsprozess waren die erneute Fortschreibung des ILEK im Jahr 2014, durch die Sweco GmbH Hannover, ehemals Grontmij. Das aktuelle ILEK, welches für den Förderzeitraum 2014-2020 die Entwicklungsstrategie für die Börderegion ist, wurde Anfang 2015 der Landesbeauftragten, des neuen Amtes für regionale Entwicklung (ArL) Leine-Weser in Hildesheim, Frau Beckmann übergeben. Im Sommer 2015 erfolgte die Anerkennung als ILE Region und im April 2016, konnte nach erfolgreicher Ausschreibung das Sweco Regionalmanagement die Arbeit in und mit der Region wieder aufnehmen.

Bürgermeister Karl-Jürgen Lehrke (Stadt Sehnde), Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Karin Beckmann (ArL L-W) und Norbert Lütke (ArL L-W) im Rahmen der Übergabe des ILEK

Neben einer Reihe gemeinsamer teils öffentlicher Veranstaltungen wurden für die Bearbeitung einzelner Themenkomplexe Fachgruppen eingesetzt, die mit Vertretern der Kommunen und weiteren regionalen Experten besetzt waren. Im Laufe dieser Konzepterstellung weit über 100 Ideen für Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Lebens und Wirtschaftens in der Börderegion entwickelt. Inhaltlich befassen sich diese Vorschläge beispielsweise mit der Verbesserung der Naherholung, der gestalterischen und funktionellen Entwicklung der Dörfer, der Verbesserung der Standortbedingungen für Unternehmen oder auch der Aufwertung der sozialen Strukturen und Angebote in den Kommunen.